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Gleichgültige Ignoranz und optimistische Zufriedenheit.

Also, auf ein Neues.

Heute hat dieser Text tatsächlich ein Thema. Ich bin nahezu überwältigt von meiner kreativen Ader. Obwohl es weniger mit Kreativität als mit Fakten zu tun hat.

Das Fernsehen hat für mich immer eine große Rolle gespielt - insbesondere als Informationsmedium. Ich lese ungern Zeitung. Zum Einen muss man sie bezahlen [Okay, GEZ widerlegt dieses Argument inzwischen.], egal ob es um interessantes Weltgeschehen oder regionale Unwichtigkeiten geht. Und zum Anderen bin ich manchmal einfach zu faul zum Lesen.
Und genau an dem Tag, als mir Worte wie Freiheit und Verantwortung durch den Kopf laufen, lasse ich mich berieseln. Mit den Worten einer Frau, deren Gehirn mich an einen Einzeller des untersten Entwicklungsstadiums erinnert. Nebenbei halte ich nichts von Namen - meistens ist es sowieso egal 'wer' etwas gesagt hat. Wichtig ist das 'Wie, wann, warum' und in diesem Fall auch, dass es überhaupt gesagt wurde. Auf jeden Fall fiel ihr ein Satz aus dem Mund, der mir nicht gefallen hat.
Die demographische Entwicklung in Deutschland sei eine Bedrohung des Wohlstandes. Damit spielte sie auf die steigende Akzeptanz von Homosexualität an, wenn man es umsichtig formuliert.

Grundsätzlich sollte es jedem Menschen freistehen sein Leben so zu gestalten, wie es ihm beliebt. Sofern er - zumindest in Deutschland nach geltendem Grundgesetz - keinen anderen Menschen in seinen Rechten einschränkt. Klingt in der Theorie schön und gut.
Schon allein deswegen ist Sexualität privates Gut, genau wie Religion, Inneneinrichtung oder Musikgeschmack.

Die Diskussion um die Ehe zwischen Homosexuellen fängt damit aber erst an. Und es ist eine Schande, dass im Jahr 2013 noch darüber diskutiert werden muss, ob die Liebe als Solches das gleiche Recht verdient! Und den gleichen Namen sowieso. Das stellt eine unterschwellige und schlecht versteckte Diskriminierung dar, denn wem bitte ist der Unterschied zwischen 'Ehe' und 'eingetragener Lebenspartnerschaft' ersichtlich?!

Nun, die aktuelle Debatte behandelt insbesondere das Steuerrecht - im Umgangston auch 'Ehe-Gatten-Splitting' - und das gemeinsame Adoptionsrecht. [Da ich mich selbst leider nur mit den Grundzügen des Splittings auskenne, werde ich mich bei meinen Ausführungen auf die Adoption beschränken.]

Kinder erhalten zweifellos unsere Gesellschaft. Sie sind notwendig, um unseren Staat am Leben zu erhalten. In den letzten Jahren wurde allerdings eine immer weiter sinkende Geburtenrate zum Sorgenkind der Politik. Wer soll die ganzen Renten zahlen, wenn die Gesellschaft immer älter wird und weniger Kinder geboren werden?!

Dass diese Veränderung mit der Homosexualität und ihrer relativ weit verbreiteten Akzeptanz in Verbindung steht, ist ein absoluter Irrglaube. Zwar bekennen sich immer mehr Menschen zu ihrer Homosexualität, das bedeutet aber nicht, dass sie vorher heterosexuell waren. Und schon gar nicht, dass sie die Gesellschaft 'homosexualisieren'.
Die Nicht-Schuld wäre bewiesen, den Einfluss kann man dennoch nicht absprechen. Denn Fakt ist: Ein schwules oder lesbisches Paar kann selbstständig keine Kinder zeugen. Und das ist das meistgenannte Argument meiner neuen besten Freundin. Sie hat wohl gut aufgepasst, damals in der Schule, bei Bienchen und Blümchen...
Im Zeitalter der künstlichen Befruchtung, Adoption und multikulturellen Patchwork-Familien hingegen, verklärt sich das Bild. Das beste Beispiel - zuletzt auch im Fernsehen vertreten - sind zwei Schwule und zwei Lesben, die gemeinsam ein Kind groß ziehen [durch künstliche Befruchtung].

Bei einer Adoption sieht das Gesetz bisher vor, dass lediglich leibliche Kinder per sogenannter 'Stiefkindadoption' vom eingetragenen Lebenspartner adoptiert werden können. Dazu kommt die vom Bundesverfassungsgericht weitgehend beschlossene 'Sukzessivadoption' - also die Nach-Adoption eines bereits durch den eingetragenen Lebenspartner adoptierten Kindes.
Die Frage ist nun, warum sollte das so kompliziert sein? Die Adoption allein ist meist schon ein langwieriges Unterfangen, auch für heterosexuelle Paare. Verständlich, dass mit der Entscheidung über ein Kind und seine zukünftige Lebensqualität verantwortungsvoll umgegangen werden muss und Zeit in Anspruch nimmt.

Weshalb sollte dieser Schritt homosexuellen Paaren noch zusätzlich erschwert werden? Das Stichwort 'Diskriminierung' fällt in diesem Zusammenhang - berechtigterweise - immer öfter. Hier wird nicht nur das Paar, sondern auch die einzelnen Menschen, sowie das Kind um sämtliche Rechte gebracht!

Dessen nicht genug, hat die gute Frau die Illusion, dass gleichgeschlechtliche Paare nicht die Anforderungen von 'guten Eltern' erfüllen. Sicher ist, dass für die Erziehung eines Kindes sowohl männliche als auch weibliche Komponenten nötig sind. Daraus zu schließen, dass Homosexuelle schlechte Eltern sind - eine Frechheit sondergleichen. Was sollen allein erziehende Mütter und Väter denn sagen?! Sind sie demnach auch 'schlechte Eltern'?
Nicht nur die Eltern nehmen Einfluss auf ein Kind. Eine Tante, Onkel oder die Großeltern können im Fall des Falls genauso gut Werte weitergeben und 'erziehen'. Man denke nur an junge Menschen, die in den Jahren zwischen 16 und 20 Kinder kriegen.

Man spricht homosexuellen Paaren damit die Fähigkeit ab gute Eltern zu sein, die ihnen - ohne es zu hinterfragen - zugesprochen wird, befänden sie sich in einer heterosexuellen Beziehung! Das nenn' ich Feindseligkeit und Ignoranz, die von der Gesellschaft mit gleichgültigem Schulter-Zucken abgetan wird. Die Entscheidung wer ein Kind adoptieren darf oder nicht, darf niemals auf die Sexualität der Bewerber reduziert werden!

...und bevor hier jemand Schlaues auf die Idee kommt mich und meine Ausführungen zu kritisieren - nein, ich bin nicht homosexuell. Aber ich hasse es, wenn Leute sich über Themen auslassen, von denen sie keine Ahnung haben, sich haltlose Argumente suchen und damit Menschen herabwürdigen!

Wurde leider ein bisschen länger. Aber das Thema erfordert es.

30.3.13 19:30, kommentieren

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Alles eine Frage der Zeit.

Nun, was will ich hier eigentlich?! Anonyme Berühmtheit.
Denn, die Öffentlichkeit ist nicht mehr als eine Bratwurst. Mit oder ohne meinen Senf.

...vielleicht hätte ich vorher ein paar Blogs lesen sollen. Dann wüsste ich über was man schreibt. Schließlich fängt jeder mal irgendwie an.

Es könnte ein Musik-Blog werden. Bei den vielen Instrumenten die ich spiele ist das allerdings eher unwahrscheinlich.
Es könnte ein Abnehmen-Blog werden. In zweiundsiebzigtausendvierhundertfünfundfünzig Tagen zum Traumgewicht! Lieber nicht.
Es könnte ein Politik-Blog werden. Anzüge stehen mir, wirklich!

Ich werde analysieren, philosophieren, präsentieren, informieren. Ganz so, als ob ich allein wüsste, was der Sinn des Lebens ist.

Das Wort zum Sonntag:

Der Papst also.
Franziskus I. - der Gute scheint so gewitzt und einfallsreich zu sein. Immerhin hat er sich einen Namen einfallen lassen, auf den noch keiner vor ihm gekommen ist. Und dazu ein Schlagzeilenjäger. Denn er heißt gar nicht 'Franziskus der Erste', sondern nur 'Franziskus'. Dieser Mann ist wirklich ein gerissener Fuchs!

15.3.13 19:59, kommentieren